Müffeln adé – natürliches Deo selbst herstellen

Wer kennt das auch? Man hetzt von A nach B, steht fürchterlich unter Zeitdruck und hängt dann noch in einer stressigen Situation fest. Unter den Achseln wird es immer nasser und kurze Zeit später dann: “Müffelalarm”. Das Deo hat schon wieder versagt.

Meine “Deo-Karriere”

Weil ich mich in diesen Situationen immer sehr unwohl gefühlt habe, habe ich bereits zig Deos unterschiedlichster Hersteller ausprobiert. Zunächst wanderten nur die Chemiekeulen mit Aluminium in meinen Einkaufskorb, weil ich dachte, dass nur diese mich vor unangenehmen Situationen schützen könnten. Ich fand aber dieses Geruchsgemisch aus künstlichen Duftstoffen und Schweiß auch furchtbar. Zudem hinterlassen diese Deos nach einer gewissen Zeit hässliche gelbe Flecken auf der Kleidung im Achselbereich. Mal ganz abgesehen von den gesundheitsschädlichen Aspekten…

Irgendwann bin ich dann auf Deos von Naturkosmetikherstellern umgestiegen, die auf Aluminium verzichten. Mit einer Marke bin ich auch ganz zufrieden, aber auch bei dieser kann ich mich nach einer gewissen Nutzungsdauer nicht uneingeschränkt gut riechen.

Dann kam die Rettung

Über einen Podcast bin ich auf ein super simples Rezept gestoßen, dass ich unbedingt mit Euch teilen möchte. Und zwar mischt man zu gleichen Teilen Natron und Kokosöl. That´s it! Wer mag, kann auch gern ein paar Tropfen seines liebsten Aromaöls (z.B. Zitrone oder Rose) dazu tun. Das habe ich aber bewusst nicht getan, weil ich verhindern wollte, dass sich wieder ein komisches Schweiß-Duft-Gemisch bildet. Natürlich war ich zunächst skeptisch. Aber was soll ich sagen: Es funktioniert WIRKLICH! Sogar nach einer Joggingrunde habe ich nicht gemüffelt. Somit ist dieses Deo nun mein täglicher Begleiter.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Es ist kostengünstig.
  • Es enthält natürliche Inhaltsstoffe.
  • Man kann es jeder Zeit zu Hause selbst machen.
  • Müffeln adé! 

Und das brauchst Du:

  • Natives Bio-Kokosöl (z.B. 2 TL)
  • Natron (z.B. 2 TL)
  • einen kleinen Topf und einen Löffel zum Umrühren
  • ein sauberes Schraubgefäß

So wird´s gemacht:

  • Kokosöl in einem Topf sanft erhitzen, bis es flüssig ist
  • Natron gut einrühren
  • Gemisch in das saubere Schraubgefäß tun, verschließen und sofort in den Kühlschrank stellen (damit sich das Natron nicht unten im Gefäß absetzt)

Zusätzliche Hinweise:

  • Bei Personen, die bisher konventionelles, aluminiumhaltiges Deo benutzen, kann der Schweiß in der Anfangsphase noch etwas riechen. Der Körper muss sich ggf. erst einmal umstellen und “entgiften”. Bei mir war das nicht so, da ich schon seit Jahren aluminiumfreies Deo benutze. 
  • Die Konsistenz dieses festen Deos ist für manche eventuell gewöhnungsbedürftig. Es ist keine geschmeidige Creme, sondern etwas körnig.
  • Sollte man frisch rasiert sein, kann es ggf. etwas brennen. Bei mir ist das nicht der Fall, obwohl ich bei anderen Deos empfindlich reagiere. Ich empfehle, sich dann abends, statt morgens zu rasieren.

Ich hoffe, dass Ihr von diesem Deo genauso begeistert sein werdet wie ich. Teilt gern Eure Erfahrungen hier in den Kommentaren.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen:

Hallo, ich bin Jean,

Deine ganzheitliche Gesundheits- und Ernährungsberaterin! 

Fühlst Du Dich ständig schlapp, leidest unter gesundheitlichen Problemen oder möchtest Dich einfach endlich gesünder ernähren? Dann bin ich die richtige Partnerin an Deiner Seite, die Dich auf Deinem Weg zu einem nachhaltig gesünderen Lebensstil begleitet.

So kann ich dir helfen

Ganzheitliche Beratung

Ob in einem persönlichen Gespräch, telefonisch oder per Video-Chat – ich berate Dich gern bei Deinen individuellen gesundheitlichen Problemen.